Wohlstandsbilanz Bayern
Wohlstandsbilanz nimmt Bayern unter die Lupe
Bayern steht bei den meisten wirtschaftlichen Kennziffern besser da als der Rest Deutschlands. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der INSM Bayern. Nur eines der Erfolgsgeheimnisse: Der Freistaat hat den Strukturwandel aktiv genutzt. weiter lesenWohlstandsbilanz nimmt Bayern unter die Lupe
Fakten und Standpunkte
Zahlen, Daten, Fakten: Die wichtigsten Ergebnisse der Wohlstandbilanz Bayern aus dem Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf einen Blick. weiter lesen Factsheet Bayern
Wohlstandsbilanz: Glückliches Bayern
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Bayerns Wirtschaft wächst
Bayern liegt beim Wirtschaftswachstum seit 1996 an der Spitze. Erstaunlich: Nummer zwei ist Thüringen. Pro Kopf stieg dort das Bruttosozialprodukt sogar stärker als in Bayern – die Wirtschaftskraft legte um satte 42 Prozent zu.
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Einkommen verdreifacht
Das verfügbare Einkommen hat sich in Bayern seit 1960 fast verdreifacht. Während ein bayerischer Haushalt zu Beginn der Periode nur 92 Prozent eines durchschnittlichen deutschen Haushalts zu Verfügung hatte, sind es inzwischen 102 Prozent.
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Dynamische Wirtschaftsleistung
Jeder Bayer erwirtschaftet inzwischen im Schnitt 35 530 Euro. Das entspricht 110 Prozent der durchschnittlichen Leistung der Westdeutschen. 1960 lag dieser Wert noch bei 91 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner hat sich verdreizehnfacht.
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Jobmaschine Bayern
Seit 1960 hat sich die Anzahl der Erwerbstätigen um über zwei Millionen erhöht. kehrseite der Dynamik: Im Abschwungjahr 1967 verlor Bayern mit über 100 000 Arbeitnehmern mehr als im Bundesdurchschnitt. Auch heute hat der Freistaat ein höheres Krisen-Risiko als andere Länder.
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Hohe Löhne
Aktuell steht Bayern auf Rang vier, was die Bruttoverdienste je Arbeitnehmer betrifft. Auf den Plätzen zwei und drei hinter Hamburg liegen Baden-Württemberg und Hessen. Pro Stunde verdient ein Hamburger fast 50 Prozent mehr als ein Thüringer.
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Viel Arbeit
Beim Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung liegt Bayern auf Platz drei hinter Hamburg und Bremen. Während in Hamburg mehr als 60 Prozent der Bürger arbeiten, sind es in Brandenburg nur noch knapp mehr als 40 Prozent.
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Bayern zieht an
In kein anderes Bundesland wandern so viele Menschen aus den anderen Regionen Deutschlands ein. Der so genannte Binnenwanderungssaldo liegt in Bayern bei 30 000 – und damit weit vor Baden-Württemberg mit 10 000. Das macht sich an der Einwohnerzahl bemerkbar.
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Erfolg macht attraktiv
Während den ostdeutschen Ländern die Bürger davonlaufen, legen wirtschaftlich erfolgreiche Länder wie Bayern und Baden-Württemberg zu. Dort ist trotz der Einwanderung die Arbeitslosigkeit am geringsten.
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Investition in die Zukunft
Die Bildungsausgaben in Bayern sind vergleichsweise hoch. Nur Hamburg, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen geben pro Einwohner mehr Geld für Schulen aus. Allerdings kritisieren Lehrer, das Geld fließe vor allem in die oberen Klassenstufen.
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Effiziente Metropolen
Bei der Produktivität führen die Region München sowie die Autostadt Ingolstadt das bayerische Ranking an. Beide Städte gelten auch im bundesweiten Vergleich als besonders leistungsfähig. Ingolstadt bildet den wirtschaftlichen Mittelpunkt zwischen Nürnberg und München.
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Günstig auf dem Land
Wo mietet man in Bayern günstig Gewerbeflächen an und zahlt niedrige Arbeitskosten? Die Antwort liegt im beschaulichen Aichach. Noch dominiert dort die Landwirtschaft. Auch im Raum Garmisch sind die Arbeitskosten niedrig.
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Bildungsbonus
Erlangen hat eine besonders hohe Akademikerrate. Jeder Vierte besitzt dort einen Uni- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit führedn ist auch die Region München, die mit der TU München und der LMU über gleich zwei „Elite-Unis“ verfügt.
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Hoher Freizeitwert
Nur die beiden Küstenländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind bei Urlaubern beliebter als Bayern. Sehenswürdigkeiten, Volksfeste und vor allem die Naturschönheiten des Alpenlandes ziehen Touristen an.
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Mit Sicherheit
In Bayern lebt man besonders sicher. Mit 5 200 gemeldeten Straftaten pro 100 000 Einwohner ist die Kriminalitätsziffer um 30 Prozent niedriger als im gesamtdeutschen Schnitt. Zudem klärt die Polizei knapp zwei Drittel der Fälle auf.
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Erfinderischer Süden
Die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg bieten den besten Nährboden für Erfindergeist. Im Freistaat hat 2008 durchschnittlich jeder 926. Einwohner ein Patent angemeldet, in Schwaben sogar jeder 714. Zusammen liefern die süddeutschen Tüftler mehr als die Hälfte aller deutschen Erfindungen ab.
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